LEPUS NRW - Lebensräume erhalten, planen und schützen

Aktuelles aus der Projektregion

LEPUS-NRW im Rheinland gestartet

LEPUS-NRW im Rheinland gestartet

Ein Feldrand in Rees am Niederrhein bot eine passende Kulisse für den Start eines neuen Naturschutzprojektes. „Der anhaltende Artenverlust ist zu einem großen gesellschaftlichen Thema geworden. Vor uns liegt eine herausfordernde Aufgabe, die wir gemeinsam angehen...

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Neues aus OWL

Neues aus OWL

Landschaftsarchitekt Sven Nadolny (re.) ist ab sofort Ansprechpartner für das Projekt "LEPUS-NRW" in OWL. Am 1. Juli hat die Stiftung Westfälische Kulturlandschaft eine neue Geschäftsstelle in Herford eröffnet. Mit Sven Nadolny hat ein gebürtiger Bielefelder sein...

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Projekt erfolgreich gestartet!

Projekt erfolgreich gestartet!

Das Projekt "LEPUS NRW - Lebensräume erhalten, planen und schützen" ist gestartet! Mit einem großen Presseauftakt am 19. Juni auf dem Betrieb von Hubert Anxel in Beckum  fiel der Startschuss. Seither kümmern sich Landwirte, Jäger und Naturschützer im Schulterschluss...

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Das Projekt LEPUS-NRW wird exklusiv gefördert von

Projektbeschreibung

Extreme Wetterereignisse, Landbewirtschaftung und zunehmende Beutegreifer machen Rebhuhn, Feldhase & Co. das Leben schwer. Um mehr als 90 Prozent ist die Population des Rebhuhns eingebrochen, andere Offenlandarten sind nicht viel besser dran.

Im Rahmen des LEPUS-NRW Projektes (Lebensräume erhalten, planen und schützen) beraten die beiden Stiftungen, Stiftung Westfälische Kulturlandschaft und Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, ehrenamtliche Naturschutzinteressierte, Landwirte und Jäger in Bezug auf lebensraumverbessernde Maßnahmen in der Agrarlandschaft.
In ausgewählten Projektrevieren sollen exemplarisch Möglichkeiten der Lebensraumgestaltung erarbeitet und vorgeschlagen werden. Auf freiwilliger Basis arbeiten Landwirte und ehrenamtliche Naturschutzinteressierte zusammen mit den Stiftungen an Möglichkeiten, die Lebensräume für Feldhase, Rebhuhn sowie Feldlerche und Co. aufzuwerten. Ziel ist es zum einen, auf den jeweiligen Betrieb abgestimmte, geeignete Maßnahmen zu identifizieren und diese möglichst ökologisch und effektiv auf den Äckern umzusetzen. Zum anderen sollen aber auch Jäger sowie ehrenamtliche Naturschützer außerhalb von landwirtschaftlichen Flächen Anregungen zur Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen erhalten.

Europaweite Analyse zeigt die Bestandsentwicklung in der Agrarlandschaft

zwischen 1980 und 2010 (30 Jahre)

Datenquelle: Dröschmeister et al. 2012, Europäische Union

Star

  • 1980: 84,9 Mio
  • 2010: 40,8 Mio

%

Rückgang

Feldsperling

  • 1980: 52,8 Mio
  • 2010: 22,7 Mio

%

Rückgang

Grauammer

  • 1980: 27,2 Mio
  • 2010: 10,1 Mio

%

Rückgang

Rebhuhn

  • 1980: 13,4 Mio
  • 2010: 0,8 Mio

%

Rückgang

Braunkehlchen

  • 1980: 10,4 Mio
  • 2010: 3,0 Mio

%

Rückgang

Wie ist das Projekt entstanden?

In vorangegangenen Projekten der Stiftung mit Jägern und Landwirten war die Idee für das LEPUS-Projekt entstanden. Für weite Teile des Landes NRW war eine große Nachfrage und ein hoher Beratungsbedarf deutlich geworden, Lebensräume in der Agrarlandschaft aufzuwerten.
Die alarmierenden Bestandssituationen von Offenlandarten wie Rebhuhn, Feldlerche, Kiebitz, Feldhase & Co. zeigten die dringende Notwendigkeit, Lebensraumbedingungen zu optimieren und somit die Biodiversität in der Kulturlandschaft zu fördern und zu erhalten. Dies gelingt nur, wenn die Akteure aus Naturschutz, Jagd und Landwirtschaft gemeinsam handeln. 

Mitmachen und Vorteile genießen

Beratung Ihres Jagdrevieres in Bezug auf Lebensraumgestaltung.

Beratung im Bereich von land- und forstwirtschaftlichen Fördermaßnahmen

Planung und Erarbeitung von Maßnahmenpaketen in Abstimmung mit den zuständigen Behörden und der Landwirtschaftskammer NRW

w

Optimale Gestaltung und Betreuung von Agrarumweltmaßnahmen, Greening, Vertragsnaturschutz

Nutzung verschiedener Förderungen (Greeningprämie, AUM, Vertragsnaturschutz)